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Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung

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MariBNK

unregistriert

1

Samstag, 17. März 2007, 22:00

Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Liebe Mitglieder,
ich bin ein neues Mitglied und bin von Eurem Forum ganz begeistert!

Ich bin auch auf der Suche nach einem "Missing Link"in unserer
Familiengeschichte und ich hoffe, dass es nicht nur amerikanische
Antoniewicz gibt, die sich für unsere Familie interessieren.

Ich bin auf der Suche nach Verwandten meines Groß-, Urgroßvaters und Ururgroßvaters.
Meine Großeltern lebten in Berlin-Steglitz.(Da habe ich umfassende Infos)
Meine Urgroßeltern lebten in Berlin Moabit(ab 1906)nachweisbar).Geboren soll Carl Friedrich RudolfAntoniewicz in Wilmersdorf sein. Leider kenne ich keine Daten. Er war Lehrling bei Siemens und arbeitete dort auch in Leben lang.
Die Herkunft meines Ururgroßvaters Kasimir ist unbekannt. Er lebte in den 1890iger Jahren in Berlin Schöneberg, dann in Kreuzberg am heutigen Franz-Mehring Platz, wo er ca. 1905 verstarb. Vorher soll er nach Erzählungen in Wilmersdorf gelebt haben.(nicht nachweisbar)
Sie waren streng römisch-katholisch.
Kann jemand etwas zu Familie Antoniewicz (auch Antoniwicz/Antonievicz/ auch Endung mit "tz") und zur Verwandschaft oder Herkunft eines der oben genannten Personen sagen???? Mir fehlen die kompletten Verbindungen im 19./20.Jahrhundert!

Ich würde mich sehr über Hinweise ,Tipps, und andererInformationen freuen!
Es grüßt Euch Marion aus Berlin

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Willi Beutler

Ahnen-und-Wappen Mitglied

Beiträge: 344

Wohnort: Köln

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2

Sonntag, 18. März 2007, 12:11

RE: Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Falls noch nicht geschehen, lohnt sich ein Blick auf die historischen Adressbücher von Berlin bis 1943 unter www.adressbuch.zlb.de
Ich habe dort meinen Urgroßvater anhand der unterschiedlichen Adressen (er war sehr umzugfreudig) bis zu seinem Tod 1932 verfolgen können. Laut Familienüberlieferung war alles sehr nebulös und ist es z.T. heute noch.
Viel Erfolg!

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MariBNK

unregistriert

3

Sonntag, 18. März 2007, 13:46

RE: Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Lieber Willi Beutler,
das freut mich, dass Sie das auch so sehen. Für mich ist es auch sehr
nebulös. Ich habe die Adressbücher seit ca 4 Wochen auf meinem Compi. Ich habe auch meinen Ururgroßvater ab 1890 mit beiden Adressen und Telefonnummern gefunden. Mein Urgroßvater war auch sehr umzugsfeudig, ihn finde ich erst ab 1906 und in anderer Schreibweise.Ich habe auch Adresslisten durchstöbert aber kann niemanden vor 1890 nachweisen....mein Problem.Mein Urgroßvater müsste aber in den 1870-iger Jahren geboren worden sein, laut Papiere in Wilmersdorf.
In den davorliegenden Generationen habe ich Personen auf polnischen und amerikanischen Seiten entdeckt, welche in Papiere die mein Großvater in den 1930iger Jahren in Auftrag gegeben hatte, erwähnt werden.
Es ist interessant, aber da noch 2-3 Antoniewicz Familien auftauchten in den Adressbüchern, hoffe ich auf Nachfahren, die vielleicht etwas wissen.
Sie haben ja jemanden eine Adresse für die Meldekartei benannt. Das und die Kirche werde ich als nächstes ausprobieren. Es gibt noch eine
phonetisch geführte Kartei in Berlin Reinickendorf. Da sollen Auskünfte
auch nach Herkunft gesammelt worden sein. Das habe ich mir für die Sommerferien vorgenommen.
Wenn sie wissen wo Ihre Urgroßeltern wohnten, vielleicht geht etwas über die Kirche???
Danke für Ihre moralische Unterstützung. Ihnen auch viel Erfolg.
Viele Grüße von Marion

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Strobel

unregistriert

4

Sonntag, 18. März 2007, 15:41

RE: Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Hallo Marion,

irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier noch nicht in den entsprechenden Standesämtern recherchiert wurde. In den Kirchenbüchern wird eigentlich erst für Ereignisse vor 1874 gesucht. Kann natürlich auch sein, dass ich das alles nicht so richtig verstanden habe.

Gruß
Reinhard

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Willi Beutler

Ahnen-und-Wappen Mitglied

Beiträge: 344

Wohnort: Köln

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5

Sonntag, 18. März 2007, 16:51

RE: Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Hallo, Marion,
schön, dass Sie reagiert haben. Tut ja leider nicht jeder Forscher, dem man einen Tipp oder gar ganze Datensätze mitteilt.
Die Berliner Aufenthaltsorte meiner Urgroßeltern Beutler habe ich z.T. mit Hilfe der historischen Adressbücher aufgespürt und es geschafft, dann auch noch die standesamtliche Heirat, die Geburten der beiden Kinder sowie ihre standesamtlich beurkundeten Sterbedaten und ihre Bestattungseinträge zu ermitteln. Von 1902 bis 1928 schwirrten sie in der Mark Brandenburg und im südlichen Mecklenburg herum. Hier fehlen noch trotz intensiver Suche konkrete Daten. Hier kann nur der Zufall helfen.
Man sollte übrigens auch mal die Rückseiten von Fotos (auch wenn sie im Album eingeklebt sind) ansehen. So habe ich durch Zufall die letzte Adresse, und zwar in Berlin-Mahlsdorf herausgefunden.

Grüße
Willi Beutler

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MariBNK

unregistriert

6

Sonntag, 18. März 2007, 20:51

RE: Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Lieber Herr Willi Beutler,

meine Freundin lebt in Mahlsdorf. Sie haben das Haus schon seit Anfang der 20iger Jahre. Dort gibt es übrigens auch eine sehr alte Kirchengemeinde. Man konnte immer einsehen in die Kirchenbücher.
Ich werde sie mal ansprechen, ob ihr Vater Leute Ihres Namens kennt.
Es kann ein bisschen daern, da wir beide uns selten sehen und wenig Zeit haben.Aber ich würde Sie dann informieren!
Ich bin auch von den Adressbüchern sehr angetan.

Ja es ist hier schwierig. Meine Großeltern sind ausgebomt, ein Bild Ihres Großvaters hat meine Mutter nie gesehen.So haben wir keine Daten.
Als die Tanten starben war noch die Mauer und wir haben dadurch auch die für mich wichtigsten Nachlasssachen nicht. Leider...
Ich hole mir erst einmal eine Geburtsurkunde meines Großvaters, dann hab ich auch genaue Angaben zu den Urgroßeltern.
Bekommt man Bestattungseinträge auf den Friedhöfen?

Danke für Ihre nette Antwort.
Viele Grüße von Marion

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Willi Beutler

Ahnen-und-Wappen Mitglied

Beiträge: 344

Wohnort: Köln

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7

Montag, 19. März 2007, 16:04

RE: Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Guten Tag, Marion,

herzlichen Dank für Ihre Antwort.

Es ist möglich, dass die größeren Friedhöfe noch Listen zu den Gräbern führen.
Bestattungseinträge wurden aber von Kirchengemeinden vorgenommen. Die Bestattungsbücher von Berlin-Mahlsdorf zum Zeitpunkt des Todes meiner Urgroßeltern (Ende 1932) befinden sich im Evangelischen Zentralarchiv in Berlin, Bethaniendamm 29. Von dort bekam ich dann eine Ablichtung der Einträge.
Da meine Urgroßeltern in einem Reihengrab beigesetzt wurden, ist davon auszugehen, dass die Gräber längst nicht mehr exisitieren.
Übrigens, in der Ackerstr. 59 (Wedding?) hatte mein Urgroßvater um 1930 eine Gastwirtschaft. Beim nächsten Berlin-Besuch werde ich mir die Ackerstr. mal ansehen. Vielleicht steht das Haus noch.

Weiterhin viel Erfolg bei Erforschung familiären Vergangenheit wünscht
Willi Beutler aus Köln

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MariBNK

unregistriert

8

Donnerstag, 12. Juli 2007, 22:17

RE: Fam.Antoniewicz(Boloz)aus Berlin

Hallo liebe Mitglieder,
erst einmal vielen Dank für die vielen netten und ergiebigen Hinweise.

Ich werde dieses Nachrichtenstatment bald schließen, da ich von vollkommen falschen Informationen ausgegangen bin.

Wahrscheinlich ist der 1.Berliner mein Großvater Hans....obwohl es gibt ja in der Nähe von Driesen auch ein Schöneberg....,so dass ich jetzt beginne mit der Urkundensammlung zur Beweisführung!

Ich habe im GStA Berlin eine Akte des Heroldsamtes über meine Familie
gelesen und dort wurde auch eine Abschrift der Meldekartei meines Ururgroßvaters abgeheftet.Die Familie lebte ca. 60 Jahre im Filehnekreis
Der Vater wurde in Driesen Vordamm geboren, heiratet aber 1845 in Dratzig(Drawsko).Das Adressbuch war ungefähr Anfang des 20. Jh. ein Jahr im Verzug. Um 1800 trat mein 4xurgroßvater von russ. in preuß.
Dienste über.Mein 5xurgroßvater diente Katarina der Großen in Russland.

Die Familie war äußerst mobil und ich war total beeindruckt, bis heute,
von der Akribie des Heroldsamtes. Übrigens weiß ich jetzt auch wo die Stasi ihre Vorbilder hatte. Für mich zum Glück habe mir ca. 50% verfilmen lassen, die weiteren Seiten waren wohl Verwandte ,aber ich gehe noch mal hin!!!!!! Da ich Geschichte studiert habe, habe ich ja viele alte Sachen gelesen, aber eigene Familie...ist soooo toll. Auch Kann ich nur das Arbeiten im GSTA empfehlen eine schöne Athmosphäre.
In Zukunft werde ich mehr im Netzedisdrikt -angrenzendes Westpreußen und Neumark erkunden. Ein wenig Stettin und Slupsk und Zdunska Wola habe ich schon ganz lange auf meiner Liste.
Aber die Auswertung braucht auch Zeit, ich warte schon wie auf Kohlen, denn die Verfilmung dauert 3-6 Wochen! Da Wielen nur 3 Zugstunden von hier ist,werde ich sicher die schöne Gegend mal anschauen diesen Sommer.

Danke noch einmal für Eure Hilfe und Auf Wiedersehen in "anderen" Gegenden Eure Marion aus Berlin