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watschi

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Sonntag, 22. Februar 2009, 20:31

Homburger Opfer des Hexenwahns

Hallo und Grüß Gott nach Bayern,

ich habe eine Liste von 83 Verfolgungsopfern in Homburg (Zeitraum 1584 - 1655), Ursel Knapp und Margarethe Schmidt sind nicht dabei. Woher stammt Deine Quelle? Ich möchte gern meine Liste mit Deinen Vorfahren vervollständigen.

Und wenn Du schon so gut informiert bist, wo wurden die Ärmsten denn hingerichtet? Hier in Bad Homburg gibt es zwar ein Schild am "Hexenturm", in dem aber nie eine Hexe einsass und Verbrennungsplatz wird uns mit "Rücksicht" auf Anwohner verschwiegen. Ich finde allerdings, dass ein öffentliches Interesse daran besteht, solche Orte bekannt zu geben.

Sei mir gegrüßt aus der schönen Kurstadt

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Freitag, 11. Dezember 2009, 10:08

Auf die Knapp Ursel bin ich auch schon gestoßen, in indirekter Linie. (Vorfahrin eines zweiten Mannes einer meiner Ahninnen).

In direkter Linie stamme ich von den 1654 in Homburg als Hexen hingerichteten Anna Elisabetha Lorey geb. Müller und ihrer Tochter Appolonia Schelhafer geb. Lorey ab.

Der als "Trompeter Kitz" bekannte Schulz von Seulberg Johann Peter Kitz, hingerichtet zusammen mit seiner Frau Anna Margaretha geb. Chelius, ist der Bruder meines Ahns Johann Ludwig Kitz. Zu den Seulberger Hexenprozessen habe ich das Jugendbuch von Uschi Flacke, "Die Hexenkinder von Seulberg", gelesen. Sehr empfehlenswert!

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Mittwoch, 31. März 2010, 17:24

Hexenverfolgung im Amt Homburg

Ja, das Buch von Uschi Flacke "Hexenkinder von Seulberg" ist sehr zu empfehlen. Ich habe noch ein 2. Buch aus meiner Homburger Zeit im Kopf.......durch meinen Umzug bedingt finde ich es gerade nicht um zu zitieren. Diesbezüglich melde ich mich die nächsten Tage nochmal. Die Lorey und die Kitz sind mir noch im Kopf. Es gibt doch in Obereschbach/Gonzenheim den Kitzenhof. Stammen Sie und die Familie Kitz von diesem ab? Nachdem ich mich durch diese Bücher und im Stadtarchiv (Gotischen Haus) durch die Zeitung "Althomburg" bezüglich Hexenverfolgung durchgelesen hatte und die Liste der namentlich benannten 83 Frauen, Männer und Kinder erstellt hatte, ließ mich das Thema nicht mehr los. "Watschi" und ich haben auf dem Platzenberg den Hexenverbrennungsplatz gesucht. Jedoch heißt es bei Frau Bäumert, dieser furchtbare Ort wäre Leopoldweg (ehemals Galgenweg)/Ecke ....Arndtstr. Bei einem Kurs der Stadthistorikerin Frau Walsh hörte ich, der jetzige Besitzer des Grundstückes wünscht es nicht, dass der Ort konkret benannt und gezeigt wird!!!!!!!! Darauf spielt Watschi an.... Ich hätte dort nämlich genauso eine Tafel mit allen Namen am Zaun angebracht zum Gedenken an die armen Opfer wie es in Idstein und anderorts bereits getan wird. Nun beende ich dies erstmal und suche meinen Ordner mit den Buchquellen, dieser Liste und den Link aus dem Internet. Wie gesagt Grüße an die Ex-Homburger von mir, jetzt von Homburg, über Frankfurt-Niedereschbach nach Dreieichenhain "Geflüchtete" P.S. Auch hier habe ich schon über die "Hexe von Hayn" gelesen, der armen Traudl Pommerell....es läßt mich nicht los.........

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Sonntag, 4. April 2010, 17:17

Homburger Hexenjagd oder wann ist morgen von Dagmar Scherf

ISBN 3-88864-301-5 Verlag für Akademische Schriften. Dieses Buch ist auch sehr konkret, ebenso wie das Buch von Frau Flacke "Die Hexenkinder von Seulberg". Beide Bücher sind keine Romane sondern Realität!!!!
Grüße an die ehemaligen Homburger von einer ehemaligen Homburgerin
E.Gernand

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