Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Ahnen-und-Wappen FORUM. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

11

Freitag, 13. Oktober 2006, 17:54

RE: Deutscher Adel

es geht noch weiter
Jeder Ahnen- und Wappeninteressent müßte doch das Festhalten am Mannesstammprinzip begrüßen (s. m. vor. Beitrag :Auswirkungen des n. Namensrechtes). Genealogen bekommen ganz sicher Schwierigkeiten nach 3 - 4 Generationen eine Stammreihe zu verfolgen.

Im Art. 109, Abs. 3 d. Weimarer Verfassung steht noch: "öffentl.-rechtl. Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben".

Durch Adoption sind auch in D bis 1918 unehel. Kinder von adeligen Vätern zum Adelsstand gekommen, mit Genehmigung des Landesfürsten. Nachzu- lesen im "Adelslexikon", Bände I bis XVI, 1972 bis 2005, ebenfalls C.A.Starke Verlag.

Zum Thema Adel würde ich nicht zu viel in der bunten Presse lesen.

Grüße ! v.Wedel
v.W.

Wolfram von Koeding

unregistriert

12

Freitag, 13. Oktober 2006, 23:03

Hallo Herr v. Wedel,
wen haben Sie mit der "bunten Presse" gemeint? Denn ich habe u.a. "Die Junker" von W. Goerlitz gelesen, allerdings die vierte,
ergaenzte, Ausgabe von 1980.
Herzliche Gruesse

13

Sonntag, 5. November 2006, 12:34

deutscher Adel- von Woedtke

Und das finde ich gemein ,den gegenüber die wirklich blutsverwand sind.So auch in meiner Person,nur weil meine Großmutter weiblich war,wurde der Namen nicht weitergeführt.Die Familie gehörte zum pommern. Uradel mal an,aufgrund dass mein Urgroßvater fast jüngster Sohn war ,bin ich von der Verwandschaftsgrad viel dichter am ehemaligen Ritter ran als so manch eingeheiratete Person.Die Personen die den Namen noch tragen,aus welchem Grund auch immer ,obwohl sie dem altem Ritter in keiner Weise ähneln, sind aber besser angesehen in dieser Gesellschaft. Das mußte ich einfach mal loswerden hier.Warum soll man erst den Namen durch Adoption oder einem Künstlernamen tragen dürfen? Dabei ist man mit so Manchem verwand.
Liebe Grüße......................

Wolfram von Koeding

unregistriert

14

Sonntag, 5. November 2006, 14:58

Deutscher Adel

Also eine "Gemeinheit" kann ich darin nicht erkennen. Dann muessten Sie ja das Adelsrecht in GB (Recht des Erstgeborenen) als "besondere Gemeinheit" titulieren.

15

Sonntag, 5. November 2006, 15:29

RE: Deutscher Adel

Sie können das zerreden wie sie wollen,meinen Standpunkt werde ich dadurch nicht ändern.

Wolfram von Koeding

unregistriert

16

Sonntag, 5. November 2006, 15:55

Deutscher Adel

Hatte ueberhaupt nicht vor, Ihren Standpunkt aendern zu wollen sondern habe Ihnen lediglich den meinigen mitgeteilt. Was verstehen Sie eigentlich unter "zerreden"?

donata.w

unregistriert

17

Montag, 4. Dezember 2006, 14:11

RE: Deutscher Adel

Hallo!

Man sollte bei diesem Thema zwei Dinge beachten:
Erstens das Adelsrecht und danach gilt nun mal das Mannstammprinzip (heißt es so korrekt?). Heirate ich als Frau bürgerlich, was heutzutage ja nicht ausgeschlossen ist, muß ich nun mal mit dem "Verlust" meines Namens und Titels leben. Dies halte ich nicht für eine Gemeinheit. Regeln muß es geben, sonst verliert man den Überblick und dies ist nun mal eine patriarchalisch geprägte Ordnung. Welche Frau damit ein Problem hat und den Titel braucht, muß halt drauf achten adelig zu heiraten.

Zweitens gehört zum adelig-sein nicht nur der Name, sondern die Verkörperung durch Werte, Erziehung, Traditionen und Verhaltensweisen. Und die verliert eine Frau nicht mit dem Namen, gewinnt sie aber auch durch Heirat nicht hinzu.
Insbesondere in der heutigen Zeit, in der der Name nicht mehr an Privilegien geknüpft ist (zumindest rechtlich), ist dieser Punkt meiner Ansicht nach wichtiger. Dem größten Proleten hilft auch der Titel nicht - man sehe sich nur die adoptierten Sachsen-Anhalts an...

Beste Grüße
D.W.

MichaelB

unregistriert

18

Dienstag, 6. Februar 2007, 21:28

RE: Deutscher Adel

Adelrechte haben eine über 1000jährige Entwicklung gekannt. Das Prinzip der Adelsvererbung im Mannesstamme kommt also aus dieser Zeit. Da es in Deutschland ja keinen öffentlich-rechtlichen Adel mehr gibt, kann der Adel ja auch nicht mehr öffentlich rechtlich übertragen werden. Um aber dem historischen Adel zuzugehören, müssen eben daher die Regeln des historischen Adelsrechts angewendet werden. Dieses historische Adelsrecht wird indirekt als Vereinsrecht von den deutschen Gerichtshöfen bis hin zum Bundesgerichtshof als Vereinsrecht anerkannt. Träger mit "langen Namen", die nicht diesem Adelrecht entsprechen, werden von den echten "historischen" Adeligen niemals als gleich anerkannt und eine Aufnahme in eine Adelsvereinigung verweigert.
Weiterhin möchte ich auf das zurückkommen, was die Donata Wiedersperg im zweiten Absatz sagt: Adel ist auch eine Verkörperung von Werten, von Erziehung, von Traditionen und von Verhaltensweisen, die nur im Rahmen einer Familie errungen werden können, die sich ihrer Geschichte bewußt ist. Das können die adoptierten Anhalts oder Wittgensteins nicht, da ihre Geschichte in keinem Fall auf die Vorfahren der echten Geschlechter zurückzuführen ist.
Zum Schluß möchte ich noch ein adelrechtliches Prinzip anführen, das immer schon als Ausnahmefall angeführt wurde. Bei Aussterben eines Geschlechts im Mannesstamme und um den Namen zu erhalten, gab es die Möglichkeit einer Namens- und Adelsübertragung, was in der Zeit vor 1918 zwar so aussah, daß der damals im Allgemeinen noch adelige Mann, den Namen und den Titel seiner Frau als letzter ihres Stammes annahm. Dies bedurfte aber eines fürstlichen Gnadenaktes. Heute nimmt der deutsche Adelsrechtsausschuß (ARA) in begründeten Ausnahmefällen sogenannte adelrechtlichen Nichtbeanstandungen solcher Namensführungen vor, was praktisch bedeutet, daß auch schon bürgerlich geborenen Männern der Adel zuerkannt wurde und diese somit auch in eine Adelsvereinigung aufgenommen werden können.

Nina Sophie Mögelberg

unregistriert

19

Dienstag, 11. September 2007, 10:53

RE: Deutscher Adel

Time and time again I am looking in on the discussion... but...

I am trying to read "all the German" - but somehow I do not think that get the total meaning... unfortunately! - Even though I have withdrawn from the discussion, I am trying to learn more.

Nina Sophie

20

Dienstag, 11. September 2007, 17:38

RE: Deutscher Adel

Ich finde es jedenfalls schön,wenn andere Länder an ihrem Adel festhalten wie in England.(Ich bin übrigens der Meinung Prinz Charles hat deutsches Aussehen aufgrund von alten Fotos.)
Und man lernt nie aus, es gibt immer wieder Neuigkeiten, worüber ich mich persönlich freue.
LG ...

Mystische Schmuckahnentafel zum Download (PDF-Datei)

Werbung © CodeDev