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Samstag, 17. November 2012, 02:25

Siegelring von Herzogshaus?

Habe im Internet nachgeforscht - jedoch bin ich mir nicht sicher, ob diese Informationen zum Siegelring stimmen.
Vielleicht kann mir da jemand helfen und auch sagen, wo und für wieviel ich diesen Ring verkaufen könnte. Nachfolgend
meine gefunden Information - besten Dank im voraus Marie-Antoinette PS - es war mir nicht möglich Fotos von meinem Computer einzufügen, kann man das nicht machen? Auf jedenfall ist es ein stehender, gehender Löwe mit einem Schlüssel in der Hand, so wie das Wappen der Stadt Eschweiler (auf google sichtbar)
Die
Ursprünge der Symbole lassen sich aus der frühen Geschichte Eschweilers
herleiten. So deutet der Schlüssel auf die frühe Beziehung Eschweilers zur
Kölner Domkirche hin. 1216 wird der Domhof in Eschweiler als Besitz der Kölner
Domkirche zum ersten Mal erwähnt. Der Löwe verweist auf die Landesherrschaft
der Jülicher Herzöge, die vom 14. bis 18. Jahrhundert die Herrschaft über
Eschweiler innehatten. Die rote Mauerkrone ist Hinweis auf einen
mittelalterlichen Marktflecken, dessen Kern von einer Stadtmauer umgeben war.
Diese beiden Symbole, nämlich Petrus-Schlüssel der Kölner Domkirche und
Jülicher Löwe, tauchen bereits sehr früh als Bestandteile eines Eschweiler
Schöffensiegels auf. Dieses Schöffensiegel ist bis heute an einer Urkunde vom
24.12.1490 erhalten.



Im Jahre 1609 war das jülich -klevische Herzogshaus
ausgestorben. Als Erben erhoben zwei ziemlich entfernte Verwandte gleichermaßen
Erbansprüche und gerieten darüber in Streit. Es waren einerseits der Kurfürst
von Brandenburg und andererseits der Herzog von Pfalz-Neuerburg. Diese
Erbauseinandersetzung tangierte aber auch die Interessen europäischer
Großmächte, nämlich die der Habsburger, wie auch Frankreich und der
Niederlande. Nach Meinung der Habsburger durfte das wichtige Grenzgebiet der
Grafschaften Jülich – Berg – Kleve – Mark – Ravensberg nicht in evangelische
Hände fallen, während Frankreich und die Niederlande einen katholisch –
habsburgischen Riegel vor ihren Haustüren nicht dulden wollten.

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