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Mittwoch, 21. Dezember 2016, 22:00

RAUSCHENBERGER , Gründerfamilie Colonie Neu-Nuifra , 29.07.1723

RAUSCHENBERGER , Gründung der Colonie Neu-Nuifra ,
29.07.1723




der Vater des Ansiedlers Johannes Rauschenberger (1705-1789) :

Rauschenberger, Hanß Jerg, seit ca. 1726 in Neu-Nuifra, *Spielberg 06.07.1664,
+Neu-Nuifra 27.01.1732, oo Gülstein 29.06.1700 Elisabetha Leicht, *Gülstein
16.09.1670, +Neu-Nuifra 31.10.1735. Aus Colonie Neu-Nuifra vom 20.08.1726:
Diese beiden Eheleute haben sich schon vor 25 Jahren ehelich zusammen
verheiratet, weilens sie aber nirgend seßhaft worden, dahero solches jezund
noch vorgenommen worden.

Kinder lt. Inventur und Abteilungsbuch Colonie Neu-Nuifra vom 13.01.1736:

Hans Jerg- Kübler zu Bietigheim; Matthes- welcher samt seinem Weib vor ungefähr
4 Jahren des Landes verwiesen worden; Catharina- 25 Jahr alt, wo in der Fremde
herum zieht, geb.15.01.1707 in Gülstein; Johannes- welcher allhier verbürgert,
geb. 05.01.1705 in Gülstein; Barbara- geb. 01.03.1708 in Gülstein, sofort
verstorben;



Zeitfenster: der Bruder von Hanß Jerg, Anton Rauschenberger (1659-1736) oo
Spielberg 1686 Catharina Gutekunst (1666-1722) aus Alt-Nuifra, Unterer Hof, bis
1691 in Spielberg,
dann Unterer Hofbauer und Anwalt in Alt-Nuifra. 11 Kinder ; heutige Nachfahren
u.a. in Haiterbach, Klara in Schietingen, Altensteig, Udo in Egenhausen;



Rauschenberger, Johannes (1705-1789), Colonist Neu-Nuifra, erbaut 1724/26 das
Hofgebäude an der Ortsstraße Nr. 7, Kübler und Anwalt in Neu-Nuifra, oo Eva
Koch (1692-1761) aus Bösingen,

Kinder: Johannes *1732 Hofnachfolger; Anna Maria *1735 verh. Brohmer in
Pfalzgrafenweiler;



Rauschenberger, Johannes (1732-1812), Bauer in Neu-Nuifra, oo Anna Kübler
(1730-1784) aus Vesperweiler,

Kinder: Anna Maria *1756 verh. Walz in Oberschwandorf; Eva *1759 ledig;
Anna Catharina *1760 verh. Kalmbach in Neu-Nuifra; Johannes *1762 + ; Johann
Georg *1764 Hofnachfolger; Bernhard *1766 +; Anna *1768 verh. Haist in
Neu-Nuifra; Georg *1770 +; Christian *1776 (oo Haller);



Rauschenberger, Johann Georg (1764-1836), Küfer, Bauer in Neu-Nuifra, oo
Catharina Theurer (1761-1835) aus Neu-Nuifra ( Ansiedlerfamilie aus Spielberg),

die Eheleute erstellen 1791 den kleinen Gewölbekeller unter der rechten
Haushälfte, neben dem Hauseingang;

Kinder: Anna *1791 +; Johannes *1796 Hofnachfolger; Michael *1800
nach Unterwaldach (ooBrösamle)- heutige Nachfahren u.a.: vom Sägewerk Johannes
(Hans) in Stuttgart, Traube-Cresbach;



Rauschenberger, Johannes (1796-1869), Bauer in Neu-Nuifra, Anwalt 1830-1833, oo
Christina Wurster (1792-1853) aus Obermusbach,

Kinder: Johann Georg *1820 Hofnachfolger; Elisabetha Katharina *1823 verh.
Dieterle in Herzogsweiler; Barbara *1825 ledig; Anna Maria *1828 verh. Mast in
Herzogsweiler; Christina *1830 ledig; Rosina * 1834 verh. Seid in
Herzogsweiler;



Rauschenberger, Johann Georg (1820-1883), Bauer in Neu-Nuifra, Anwalt
1862-1883, oo Agatha Lehmann (1831- 1905) aus Bösingen,

Kinder : Anna Maria *1857 ledig; Friedrich *1859 +; Johannes *1860 nach
Pfalzgrafenweiler (oo Schleh)- heutige Nachfahren: Peter in Dornstetten; Jörg,
Katrin, Christian in Spielberg; Claus, Maximilian in Pfalzgrafenweiler;
Christina *1863 Hofnachfolgerin; Johann Georg *1865 ledig; Johanna *1868 ledig;
Friedrich *1872 ledig;



Rauschenberger, Christina (1863-1925) oo Friedrich Maulbetsch (1857-1931) aus
Göttelfingen,
die Eheleute erstellen 1906 den Anbau an das Wohngebäude längs der Ortsstraße;

Kinder: Rosine *1890 +; Christine *1892 verh. Schelling in Herrenberg;
Anna Maria *1893 verh. Haist in Neu-Nuifra; Pauline *1896 verh. Großmann in
Pfalzgrafenweiler; Rosine *1898 Hofnachfolgerin ; Joh. Friedrich *1901 (oo
Wagner) gefallen WK II Rußland



Maulbetsch, Rosine (1898-1932) oo Joh. Friedrich Hartmann (1894-1969) aus
Spielberg,

Kinder: Rosa *1928 verh. Wolfer; Hilde (1930-1999) verh. Eugen Knorr, Neu-Nuifra



Tochter Rosa (1928-2003) übernimmt das Anwesen oo Ernst Wolfer (1920-1999) aus
Oberjettingen . 1 Kind (Dieter). Das Anwesen wird verkauft, da es nicht mehr
bewirtschaftet wird.



Das Gehöft RAUSCHENBERGER umfasste den größten Grundbesitz in Neu-Nuifra, durch
Erbteilungen schmolz das Hofeigentum dahin.



NEUES entsteht:

Das aus dem Jahr 1791 stammende Kellergewölbe wurde in das nebenliegende
dorfhistorische Ensemble-Single integriert.

Die Gemeinde Pfalzgrafenweiler erstellt 2016 auf dem ehem. Hofgrundstück ein
Gemeindehaus mit Dorfplatz.



(Kurzfassung aus RAUSCHENBERGERpeter-Genealogie, Dornstetten / Stoffel
Rauschenberger 1542 in Spielberg , 20.12.2016)





Daten & Fakten ,
Neu-Nuifra, 72285 Pfalzgrafenweiler , Baden-Württemberg


Einwohnerzahl:
ca. 106

Fläche: 80 ha

Häuser:
54

Höhe:
600 - 628m


Die Entstehung von
Neu-Nuifra (aus einem Schulaufsatz)


Über die Entstehung der zur
Gemeinde Herzogsweiler gehörenden Teilgemeinde Neu-Nuifra, die auf der
einstigen Gemarkung von Pfalzgrafenweiler gelegen ist, entnehmen wir dem
Lagerbuch von Dornstetten aus dem Jahre 1765, daß sich im Jahre 1723
auf dem Oberforstamt in Freudenstadt acht Familien angemeldet haben, mit der
Bitte, sich im Neu-Nuifraer Wald häuslich niederzulassen, wenn ihnen
entsprechende Wildfelder zum Ausroden überweisen würden.

Die herzogliche Rentenkammer
ging zweifellos sofort auf diese Anfrage ein und genehmigt schon am 29.07.1723
die Zuweisung und Vermessung entsprechender Grundflächen für insgesamt
sieben Familien. Ihnen werden 140 Morgen Wald einschliesslich der Bauplätze
nebst 140 Morgen Allmandstücken zugewiesen.

Die achte Familie wurde,
weil die Kolonie nur für sieben Hauptteile genehmigt wurde, nicht gern
gesehen.

1732 waren dann acht Familien die ersten Ansiedler. Ihre Namen waren:

Johannes Rauschenberger

Jakob Gukelberger

Hans Jerg Vetter

Christian Pfeiffer

Hans Jerg Kibler

David Haist

Hans Jerg Neipp


In der zweiten Generation
finden wir weitere Namen:

Christian Grießhaber

Christian Kirschenmann

Hans Peter Kalmbach


Jetzt sind es neun Familien
mit einem Grundbesitz zwischen 6 1/2 und 19 1/2 Morgen Land.

Die Steuern- und
Abgabeverhältnisse sowie die Nutzungen und Rechte der Bürger waren die
gleichen wie in der Gemeinde Herzogsweiler, mit dem Unterschied, daß die
Nachbarorte Pfalzgrafenweiler und Durrweiler die neue Gemeinde nicht als
"Eindringling" betrachteten. In den Rentkammerakten sind zumindest
keine Klagen über Schmälerungen im Weiderecht usw. bekannt geworden.

Die beiden Kolonien
Herzogsweiler und Neu-Nuifra und Herzogsweiler scheinen von Anfang an als
Gesamtgemeinde behandelt worden zu sein, während die Kolonie Kälberbronn im
Jahre 1797 nicht zu Pfalzgrafenweiler gehörte.

Für die ersten 15 Jahre
berechnen sich die Gesamtleistungen von Neu-Nuifra an Steuern, Zehnten und
sonstigen Abgaben auf rund 283 Gulden oder nach heutigen Geldwerten auf ca.
5000 €, so daß auch hier die überlassenen Grundstücke mit der Zeit bezahlt
werden mußten.

Nach der Aufstellung über
die in dieser Zeit aufgeführten Zehntenfrüchten mit 18 Scheffeln Roggen, 22
Scheffeln Dinkel, 20 Scheffeln Hafer und 6 Scheffeln Gerste zeigen, daß in
der neuen Kolonie von Anfang an die im Schwarzwald üblichen Fruchtsorten angebaut
wurden.

( aus: www.aeschenteich.de )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »dkwpeter« (21. Dezember 2016, 22:06)


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